Bewegung – aktiv und fit durchs Leben

Wer rastet, der rostet?

Zwar setzt man mit fortgeschrittenem Alter keinen Rost an, jedoch fallen Bewegungen, die bislang wie verständlich abliefen, plötzlich schwerer. Gelenke fühlen sich steif an, Muskeln schmerzen leichter und Knochen können porös werden. Um möglichst lange fit und selbständig zu bleiben, sollte eine gewisse Portion Bewegung auf Ihrem Tagesplan stehen.

Bewegung ist ein Allzweckwerkzeug

Bewegung fördert nicht nur die Durchblutung der Organe, kräftigt die Muskulatur und erhöht die Knochendichte, sondern kann noch viel mehr: Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, senkt den Blutdruck und beeinflusst Fett- und Zuckerwerte positiv.

Sauerstoff bringt`s

Aber auch das Gehirn profitiert von Aktivität: Die verbesserte Durchblutung hält die grauen Zellen auf Trab und steigert die Intelligenz. Wen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, bauen Sie Stress ab und schlafen besser.

Bewegung stärkt und schützt

Insgesamt kräftigt regelmäßige Aktivität Muskeln, Bänder und Sehnen. Zusammen mit der verbesserten Koordinationsfähigkeit schützt Sie sich vor Stürzen und Verletzungen. Dabei müssen keine Rekorde gebrochen werden, im Gegenteil: Viel wichtiger als sportliche Höchstleistungen ist eine regelmäßige Bewegung, die den Körper nicht zu sehr belastet. Dabei muss jeder für sich selbst herausfinden, was ihm Spaß machen, denn Freude an der Bewegung ist das A und O für regelmäßige Aktivität.

Die richtige Bewegungsform für sich finden

Walken, Joggen und Wandern sind die Klassiker unter den Ausdauersportarten. Schwimmen und Radfahren stehen ebenfalls hoch im Kurs. Wen Sie beim Gedanken daran schon Langeweile verspüren, sollten Sie jedoch nicht gleich wieder aufhören, bevor Sie angefangen haben. Auch Tanzen, Federball, Reiten, Paddeln oder Yoga verschaffen dem Körper die nötige Portion Bewegung. Bevor es losgeht, sollten Sie jedoch auf einige Dinge achten:(Wieder-) Einsteiger? Wen Sie längere Zeit keinen Sport getrieben haben, sollten Sie sich sicherheitshalber von seinem Hausarzt untersuchen lassen.

  • Wen Sie sich überfordern, schaden Sie Ihrem Körper. Langsam starten und stetig steigern lautet das beste Rezept. Dabei immer auf den Körper hören und wenn notwendig Pausen einlegen.
  • Wen Sie sich viel bewegen, brauchen Sie viel Flüssigkeit; Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte füllen die Speicher auf.
  • Biorhythmus beachten: Nicht jeder ist zur gleichen Zeit munter – der eine ist morgens schon aktiv, der andere kommt erst abends so richtig in Fahrt.
  • Einzelkämpfer oder Teamplayer? Bei vielen erhöht es die Motivation, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun.
  • Auf den Puls achten: Eine Pulsfrequenz von 120 Schlägen pro Minute ist für ein schonendes Training genau richtig.

Hauptsache Bewegung

Darf’s ein bisschen weniger sein? Nicht jede Bewegung muss gleich in sportlicher Aktivität münden. Wen Sie Ihren Alltag „bewegter“ gestalten, tun Sie sich schon sehr viel Gutes. Nach dem Aufwachen bringen sanfte Gymnastikübungen Ihren Körper in Schwung und „Schmieren“ die Gelenke. Der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Bekannten kann oftmals zu Fuß oder mit dem Rad zurück gelegt werden und das Auto kann stehen bleiben. Sogar im Sitzen können Sie aktiv werden: Fingerübungen und das Heben und Senken von Beinen und Schultern verschaffen Ihrem Körper Bewegung. Und jeder weiß es, aber die wenigsten machen es: Treppensteigen ist gesünder, als den Aufzug oder die Rolltreppe zu nutzen.