Mutterschaftsgeld

Wir gleichen das für Sie aus

Anspruch auf Mutterschaftsgeld von der WMF BKK haben Sie sowohl als Pflichtversicherte wie auch als freiwillig Versicherte. Zweck dieser gesetzlich verankerten Basis-Leistung ist die Abwendung finanzieller Nachteile während der so genannten „Schutzfrist“. Wichtig: Mutterschaftsgeld wird nicht automatisch, sondern nur auf Antrag ausgezahlt.

Wann beginnt die Schutzfrist und wie lange dauert sie?

Die Schutzfrist beginnt sechs Wochen vor der Entbindung und endet im Normalfall acht Wochen nach der Entbindung. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten verlängert sich die Schutzfrist um weitere vier auf insgesamt 18 Wochen. Liegt ein ärztliches Zeugnis für eine Frühgeburt vor, verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt um den Zeitraum, der vor der Geburt nicht in Anspruch genommen werden konnte. Das bedeutet: Tage, die durch eine vorzeitige Entbindung verloren gehen, werden an die Schutzfrist nach der Geburt angehängt.

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld?

Die Höhe des Mutterschaftsgeldes berechnet sich nach Ihrem durchschnittlichen Netto-Arbeitsentgelt. Zur Berechnung herangezogen werden die letzten drei Monate vor Antragstellung. Unter www.familienwegweiser.de, einem Online-Angebot des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erhalten Sie viele weitere Informationen darüber, wann und unter welchen Voraussetzungen Sie Mutterschaftsgeld beantragen und beziehen können.

Sie sind etwas ganz Besonderes

Für Schwangere und frisch gebackene Mütter ist das Mutterschutzgesetz ein Instrument beachtlicher Fürsorge. Aber wussten Sie, dass Ihre besondere Situation nicht nur mit Rechten, sondern auch mit Pflichten einhergeht? Die Internetseite www.familie.de liefert einen anschaulichen Überblick über zahlreiche Aspekte des Gesetzes.

Wenn Sie die Vielzahl an Informationen eher verwirrt, kann ein persönliches Gespräch rasch zur Klärung beitragen.

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