Fünf mögliche Ursachen von Dauermüdigkeit

Stress, Bewegung, Koffein, Medikamente, Vitaminmangel: Wenn Müdigkeit oder Erschöpfung zum Dauerzustand wird, obwohl Sie gut und regelmäßig schlafen, sollten Sie fünf mögliche Ursachen näherer Betrachtung unterziehen.

Zu viel Stress

Nicht nur körperliche Anstrengung kann ermüden. Wenn Sie sich immerzu Gedanken oder gar Sorgen machen, wenn Sie auf Fragen keine Antworten finden oder Dinge nicht erledigt bekommen – all das sorgt für Erschöpfung, die mit Schlaf alleine nicht zu kompensieren ist. Unser Vorschlag: Gönnen Sie sich Ruhepausen und Erholung, sorgen Sie für Abwechslung. Ein Herbstspaziergang durch den Wald, der Besuch eines Museums oder ein Sauna-Abend können hier viel bewirken.

Bewegungsmangel und Übertraining

Das richtige Maß an Bewegung sorgt für eine gute Durchblutung und einen stabilen Kreislauf und gilt zurecht als echter Wachmacher. Wer sich zu wenig bewegt, unterfordert seinen Körper und stellt seinen Kreislauf vor unnötige Probleme.

Auch übertriebenes Training ist kontraproduktiv: häufiger Muskelkater beispielsweise ist kein Beleg für richtiges, sondern für falsches Handeln – und das erschöpft. Unser Vorschlag: Integrieren sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag, fahren Sie Rad anstatt Auto, nehmen Sie die Treppe statt des Aufzugs, machen Sie vor dem Abend auf der Couch noch einen Spaziergang.

Koffeinkonsum

Klingt paradox, aber Kaffee kann für Müdigkeit sorgen. Zwar gibt er den schnellen Wachmach-Kick – doch lässt die Wirkung nach, fällt der Körper umso rascher in ein Loch. Mehr Kaffee hilft nur bedingt, irgendwann droht mentales Überdrehen. Keine gute Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Unser Vorschlag: Auch schwarze Tees machen munter, aber im Gegensatz zu Koffein wird Teein langsamer in den Körper abgegeben, der „Loch-Effekt“ entfällt.

Medikamente

Selbst vermeintlich harmlose Medikamente können ermüden. Wenn Sie ein bestimmtes Mittel häufig bis regelmäßig einnehmen, sollten Sie nachlesen, ob ein entsprechender Effekt als Nebenwirkung erwähnt wird. Auch Wechselwirkungen von verschreibungspflichtigen und -freien Medikamenten sind nicht zu unterschätzen.

Unser Vorschlag: Sollten sie Medikamente als Ursache für Ihre Müdigkeit vermuten, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt. Notwendige Medikamente keinesfalls eigenmächtig absetzen!

Vitamin-D-Mangel

Je weniger Sonne wir abbekommen, desto weniger Vitamin D produziert unser Körper. Im Herbst und im Winter erhöht sich deshalb das Risiko eines Mangels. Die Folge kann anhaltende Erschöpfung oder Müdigkeit sein. Davon besonders betroffen sind Menschen mit einer sehr hellen Hautfarbe, treffen kann der Vitamin-D-Mangel aber grundsätzlich jeden Menschen.

Unser Vorschlag: Ein einfacher Bluttest genügt, um die Konzentration von Vitamin D im Körper festzustellen. Bei Bedarf können die fehlenden Reserven unproblematisch mit entsprechenden Präparaten aufgefüllt werden. Lassen Sie sich diese aber auf jeden Fall vom Arzt verschreiben, um keine schädliche Überdosierung zu riskieren.

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